Was macht man nicht alles…

… um bei einem Demotreffen dabei zu sein. Richtig, da steht man morgens bereits um 3:30 Uhr auf, macht sich fertig, kontrolliert dann die Tasche noch zig Mal ob man auch wirklich alles dabei und dann verlässt man um kurz nach halb 5 morgens dann  die Wohnung um wenig später dann am Bahnhof zu sein.

Dann folgte eine Zugfahrt von 5 1/2 Stunden mit zweimal Umsteigen in Hamburg und Essen.

In Bottrop dann angekommen schüttete es wie aus Eimern. Aber im Laufe des Tages hatte sich das auch geändert.

Beim Treffen dann angekommen, schnell die Anmeldung hinter einen gebracht und dann ging es auch schon ab ins Getümmel. Ein paar bekannte Gesichter sind mir dann sofort aufgefallen. Klar kennt man einige der Mädels auch schon von anderen Treffen. Aber es ist trotzdem immer wieder schön die Mädels dann zu treffen. Natürlich wurde dann auch erst einmal ausgiebig geschnattert, um das mal gleich klar zustellen.

Dann fiel auch schon direkt der lieben Helga in die Arme. Sie hatte sich auch sehr gefreut, das ich den weiten Weg auf mich genommen hatte und sie herzte und drückte mich dann auch erst einmal. Und man merkte sofort, das man bei ihr sich auch sehr gut aufgehoben fühlt.

Danach hab ich mir dann erst einmal einen freien Platz gesucht. Und kaum saß ich ein paar Minuten um dann auch mich kurz von der langen Fahrt zu erholen, schon wurde ich von anderen bekannten Gesichtern, gut, man hatte sich vorher noch nicht persönlich gekannt und doch kannte man sich, freundlich aufgefordert um mich dann bei den Mädels mit an den Tisch zu setzen. Und eines kann ich euch sagen, das Geschnatter nahm hier dann erneut Fahrt auf.

Jenni die mich bis dahin auch noch nicht bemerkt hatte, kam dann auch erst einmal um mich persönlich zu begrüßen. Ok, als einziger männlicher Demonstrator in dem Haufen von rund 80 Mädels, fällt man als Mann ja dann doch schon auf.

Wenig später ging es dann offiziell los. Jenni und Helga begrüßten uns und wir fachsimpelten dann erst einmal ne Runde über das Geschäft.

Danach stellte uns  Helga hier Projekt vor. Es wurden drei kleine Boxen gefertigt, die dann mit Hilfe von Designerpapierstreifen und der gewellten Anhängerstanze verschlossen werden konnten. Diese drei Boxen passten dann später in die „Geschenkschachtel Schnelle Überraschung“ wunderbar rein. Die Mädels haben dann alle fleißig alle Nachbastelt, ich habe dann brav zugeschaut.

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Nicht das ich nicht hätte basteln wollen. Aber ich genieße dann doch eher die Zeit mit den Mädels um sich dann auch ein wenig kennen zulernen und sich auszutauschen. Und wie sich so bei den Gesprächen dann herausstellte, saß ich einer Demonstratorin gegenüber, die wie ich aus dem gleichen Team kommt. Zufälle gibt! Aber zu dem besten Zufall komme ich dann ganz am Schluss noch einmal. Die Mädels bei mir am Tisch meinten dann auch, ich kann ja dann abends auf der Heimfahrt im Zug dann basteln. Naja, da wurde der etwas fehlende Schlaf nachgeholt.

Ok, ich schweife gerade etwas ab…

Nach dem dann alle das Projekt nachgewerkelt hatten, wurde das Buffet gestürmt. Und ich kann euch sagen, es war einfach lecker. Salate, Fleischiges, Beilagen. Sehr schmackhaft alles! Leider habe ich aber keine Fotos von dem tollen Buffet gemacht, sonst sitzt ihr hier noch mit einem tropfenden Zahn vor dem Bericht und euch fängt der Magen an zu knurren und das möchte ich ja nicht.

Aber selbst beim Essen unterhielt man sich dann wieder über die Arbeit mit und bei Stampin‘ Up! und wie und warum man zu Stampin‘ Up! gekommen. Ihr merkt schon, bei solchen Treffen wird sehr viel geredet und damit einem der Mund zu trocken wird beim Reden, hatten wir auf unseren Plätzen einen kleinen Begrüßungstrunk gefunden.

Ja ihr lest richtig und ich wiederhole es nicht!!! Aber es standen auf den Tischen auch Mineralwasser und an der „Getränkeausgabe“ bekam man auch Kaffee oder Saft. Und das Begrüßungsgetränk haben alle mit nach hause genommen.

Nach dem Essen gab es dann wieder einen geschäftlichen Teil und anschließend stellte dann uns Jenni ihr Projekt vor. Während die Mädels dann um mich herum fleißig am nachwerkeln waren, gönnte ich mir noch einen Gang zum Buffet und genoss nochmals den Nachtisch. Denn auch daran hatten die Mädels gedacht. Ach übrigens! Kalorien zählen ist bei solchen Treffen ausschließlich verboten!!!

Zwischendurch konnte man sich dann auch noch an kleinen Candybar Zuckernachschub holen.

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Danach haben wir Demonstratoren dann unsere Anleitungen für unseren Musterswap getauscht. Ja ihr lest richtig, Anleitungen wurden getauscht. Normalerweise fertigt man ja ein kleines Projekt (Karte, Verpackung oder …) mehrfach an um dieses dann bei solchen Treffen gegen die Projekte der anderen Demonstratoren zu tauschen. Doch diesmal hatte jeder einen Prototypen gewerkelt und dann jeweils eine Anleitung dazu geschrieben.

Dann war es aber auch schon Zeit für mich, das ich mich auf den Rückweg begab. Denn der Zug wartet ja leider nicht. Also verabschiedete ich mich und trat dann meinen Heimweg an. Und wieder ging es 5 1/2 Stunden mit dem Zug in Richtung Heimat. Und nun kommen wir auch noch mal zu dem Thema „Zufall“, welches ich ja schon mal kurz angesprochen hatte. Kurz vor meinem Umstieg in Hamburg passierte es dann. Ich begab mich zum Ausstieg und dabei lief an einer Dame vorbei die eine sehr auffällige Tasche von Stampin‘ Up! bei sich trug. Nach kurzem überlegen sprach ich die Dame dann doch an, denn wie schnell kann man sie bei sowas auch blamieren. Aber egal dachte ich mir. Und was soll ich sagen, die Dame war auch Demonstratorin. Also nichts wie dann gemeinsam raus aus dem Zug und noch schnell ein paar Daten untereinander ausgetauscht und dann ging es auch schon weiter.

Ihr seht also, als Demonstrator bei Stampin‘ Up! weiß man nie, was einem als nächstes passiert oder wer einem da plötzlich so über den Weg läuft.

Und an dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Jenni und Helga für die Planung und Organisation von dem Demotreffen bedanken und auch bei den vielen Helfern die im Hintergrund für uns gesorgt hatten.

Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen und vielleicht sieht man ja die eine oder andere dann bei einem der anderen Treffen.

Liebe Grüße
André

 

 

0 Responses to Was macht man nicht alles…

  • Hallo André,
    es war wirklich angenehm in dem weiblichen Geschnattere einen tieferen Männlichen Ton zu heraus zu hören. Mein Kompliment, du scheinst ja Nerven zu haben und vor allem Mut. 🙂 Ich habe unter meinen Kunden auch einen jungen Mann von 13 Jahren und der wird mit Sicherheit auch noch nach seiner Pubertät stempeln, basteln und häkeln. Wenn die Kreativität im Blut steckt, dann muss man sie ausleben egal welchem Geschlecht oder Alter. Ich hoffe die weite Strecke hat sich für dich gelohnt und wir begegnen uns bei einem Demotreffen mal wieder.
    Liebe Grüße
    Mimi

  • Ich bin immer noch ganz baff das du die lange Anreise auf dich genommen hast und ich hab mich sehr gefreut dich mal persönlich kennenzulernen .
    Du hast einen tollen Bericht geschrieben und viele Bloglesern werden sich freuen von deinen positiven Eindrücken zu lesen.
    GLG Helga

  • Hallo André,

    ich fand es toll, deine Tischnachbarin zu sein, es war schön, dich kennen gelernt zu haben.
    Der Zufall am Bahnhof ist ja dann noch ein Anekdötchen für dich.

    Wir haben übrigens noch bis 18 Uhr gemacht, da hättest du deinen Zug leider verpaßt.

    Ich freue mich schon auf´s nächste Mal.
    Liebe Grüße, Nadine

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